Pokémon-Kindergeburtstag: Spiele, Deko und Ideen, die wirklich funktionieren
Euer Kind wünscht sich einen Pokémon-Geburtstag, und ihr wollt ihn selbst ausrichten? Hier ist alles, was mit Kindern zwischen 6 und 10 Jahren gut klappt: ein Ablauf, der nicht ausufert, Spiele für drinnen und draußen, Deko, Einladung, Kuchen und Mitgebsel ohne Plastikkram.
Der Ablauf: zweieinhalb Stunden, die nicht ausufern
Die meisten Geburtstage kippen nicht wegen fehlender Ideen, sondern weil zu viel auf einmal passiert. Ein fester Ablauf hilft euch und den Kindern. Dieser hier hat sich bewährt:
- Ankommen (ca. 20 Minuten): Jedes Kind bastelt seinen Trainer-Ausweis, ein Namensschild mit selbst gemaltem Lieblings-Pokémon. So haben die Ersten etwas zu tun, während die Letzten noch eintrudeln.
- Toben (ca. 40 Minuten): Die Bewegungsspiele weiter unten, draußen oder im größten Raum.
- Kuchen und Essen (ca. 30 Minuten): Erst toben, dann essen. Umgekehrt wird es unruhig.
- Der Höhepunkt (ca. 45 bis 60 Minuten): die Pokémon-Schatzsuche oder das echte Kartenspiel.
- Ruhiger Abschluss (ca. 15 Minuten): Mitgebsel verteilen, Fotos machen, auf die Eltern warten.
Pokémon-Spiele für den Kindergeburtstag
Pokéball-Werfen
Ein paar Bälle mit rotem und weißem Klebeband in Pokébälle verwandeln, dazu Pokémon aus Pappe oder Kuscheltiere auf einen Tisch oder eine Bank stellen. Wer ein Pokémon umwirft, hat es „gefangen“. Für Jüngere verkürzt ihr den Abstand, für Ältere stellt ihr die Ziele weiter weg.
Pokémon fangen: die Schatzsuche
Malt oder druckt kleine Pokémon-Bilder und versteckt sie in der Wohnung oder im Garten. Jedes Kind sucht mit seinem Trainer-Ausweis. Wer am Ende die meisten Pokémon „gefangen“ hat, darf sich als Erstes ein Mitgebsel aussuchen. Damit es keinen Frust gibt: Jedes Kind sollte mindestens drei finden, notfalls helft ihr unauffällig nach.
Wer ist das Pokémon?
Schneidet die Umrisse bekannter Pokémon aus schwarzem Papier aus und lasst die Kinder raten, wer sich dahinter versteckt. Pikachu, Glumanda und Evoli erkennt fast jedes Kind, für die Profis nehmt ihr seltenere Pokémon. Wer richtig rät, bekommt einen Punkt.
Feuer, Wasser, Pflanze
Schnick-Schnack-Schnuck auf Pokémon-Art: Feuer schlägt Pflanze, Pflanze schlägt Wasser, Wasser schlägt Feuer. Feuer zeigt man mit flackernden Händen nach oben, Wasser mit einer Wellenbewegung, Pflanze mit ausgebreiteten Armen wie ein Baum. Gespielt wird im K.-o.-System, bis ein Arena-Champion feststeht.
Pokémon-Pantomime
Ein Kind zieht einen Zettel mit einem Pokémon-Namen und stellt es ohne Worte dar, die anderen raten. Das funktioniert auch mit gemischten Altersgruppen gut, weil die Großen den Kleinen helfen können.
Karten-Memory
Habt ihr doppelte Pokémon-Karten zu Hause? Dann legt sie verdeckt aus und spielt Memory. Ruhig genug für nach dem Kuchen, und die Kinder lernen nebenbei die Namen.
Das echte Kartenspiel
Das Pokémon-Sammelkartenspiel ist für viele Kinder der eigentliche Wunsch. Für einen Geburtstag braucht ihr dafür allerdings ein spielfertiges Deck pro Kind und jemanden, der die Regeln so erklärt, dass sechs aufgeregte Kinder gleichzeitig mitkommen. Genau das ist der Teil, den wir übernehmen können.
Deko: rot, weiß und ein bisschen gelb
- Luftballons in Rot und Weiß sehen zusammen nach Pokéball aus, ein schwarzer Filzstift-Strich in der Mitte macht es perfekt.
- Pappteller als Pokébälle: die obere Hälfte rot anmalen, einen schwarzen Streifen und einen weißen Knopf in die Mitte. Passt an die Wand und auf den Tisch.
- Typen-Farben am Tisch: Servietten oder Becher in Rot (Feuer), Blau (Wasser), Grün (Pflanze) und Gelb (Elektro). Jedes Kind sucht sich vor dem Essen seinen Typ aus.
- Ein Arena-Schild an der Tür mit dem Namen des Geburtstagskinds, zum Beispiel „Arena von Lena“.
Die Einladung als Sammelkarte
Die schönste Einladung ist eine selbst gestaltete Pokémon-Karte mit dem Geburtstagskind als Pokémon. Die KP sind das neue Alter, die Attacke heißt „Geburtstagsparty“ und trägt Datum, Uhrzeit und Adresse. Als Schwäche passt „zu wenig Kuchen“. Selbst gemalt oder am Computer gestaltet wirkt das persönlicher als jede gekaufte Karte, und euer Kind kann mitbasteln.
Kuchen und Essen
- Pokéball-Muffins: oben halb roter, halb weißer Zuckerguss, ein Streifen aus Schokolade und ein heller Knopf in der Mitte.
- Der Pokéball-Kuchen: ein runder Kuchen nach demselben Muster. Einfacher, als er aussieht, und auf jedem Foto ein Hingucker.
- Gelber Obstteller: Banane, Ananas und Mango, dazu ein Schild „Pikachus Lieblingsteller“.
- Beeren-Schale: In den Pokémon-Spielen heilen Beeren die Pokémon. Die perfekte Ausrede für Obst zwischendurch.
- Pokéball-Brote: runde Brotscheiben, oben eine Scheibe Tomate, unten Käse, dazwischen ein Streifen Gurke.
Mitgebsel: echte Karten statt Plastikkram
Die Tüte mit Kleinkram landet meist nach zwei Tagen im Müll. Echte Pokémon-Karten werden dagegen sortiert, getauscht und in die Schule mitgenommen. Für Mitgebsel muss es keine teure Neuware sein: Kinder freuen sich über viele verschiedene Karten mehr als über eine einzelne seltene.
Pokémon-Geburtstag in Olching und Umgebung
Ihr wohnt im Landkreis Fürstenfeldbruck oder im Münchner Westen und wollt euch den Teil mit dem Kartenspiel abnehmen lassen? Korbinian und ich kommen zu euch nach Hause. Bis 15 km ab Olching ist die Anfahrt inklusive, also zum Beispiel nach Gröbenzell, Puchheim, Eichenau, Fürstenfeldbruck, Germering und Maisach. Nach München-West oder Dachau kommen wir für 25 € Anfahrt.
Fazit
Ein gelungener Pokémon-Geburtstag braucht keinen riesigen Aufwand: einen klaren Ablauf, zwei, drei Bewegungsspiele, einen Pokéball-Kuchen und Mitgebsel, mit denen die Kinder danach wirklich spielen. Und wenn ihr euch den Höhepunkt abnehmen lassen wollt, bringen wir das Kartenspiel mit.